• Bonusmutter Jule

Über die egoistische Stiefmutter

Aktualisiert: 18. März



Letzten Dienstag war ich bei der lieben Kordi vom Stiefmutter.magazin zu Gast und wir haben über das Thema Selbstliebe gesprochen. Das Instalive kannst Du Dir hier ansehen.

Im Rahmen meiner Vorbereitung auf das Gespräch habe ich mir die nachfolgenden Gedanken gemacht, die natürlich ein wenig vom späteren Interview abweichen.



In welcher Situation hast du dich befunden zu Beginn der Patchwork-Beziehung?

Ich habe Marc Ende 2016 kennengelernt und ich habe die Kinder eine Woche, nachdem wir zusammengekommen sind, treffen dürfen. Marc ist dann drei Monate später in meine Wohnung gezogen. Die Kinder kamen von da an jedes zweite Wochenende und die Hälfte der Ferienzeit. In Corona-Homeschooling-Phasen waren sie auch mal länger bei uns.


Was machte diese Situation damals mit Dir und ggf. Deinem Partner? Gedanken und Gefühle – wie sah es davor mit Selbstliebe und Selbstfürsorge aus?

Für mich war damals erstmal alles schön. Ich war in der Jugend lange Babysitterin und als Teenie in Amerika Austauschschüler gewesen, wo ich vier jüngere Gastgeschwister hatte. Ich konnte mich mit den Marcs Kinder, damals 7 und 10, erstmal voll ausleben, mit den Kindern basteln, backen, auf den Spielplatz gehen… usw.


Marc meinte da oft mal, ob ich nicht mal Zeit für mich bräuchte? Ich habe ihn damals immer komisch angeguckt: Zeit für mich? Was sollte das sein? Ich habe damals noch geantwortet, dass ich keine Zeit für mich bräuchte. Schließlich war ich doch (in meinem Kopf) immer mit mir zusammen…

Vor den Kids hatte ich gar kein Thema mit Selbstliebe oder Selbstfürsorge. Bevor ich mit Marc zusammen war, war ich Single bzw. in einer Partnerschaft in Fernbeziehung. Ich konnte da immer alles tun, was ich wollte und mich in allem ausleben. Da kam das Bedürfnis nach Selbstfürsorge nicht auf.


Erst nach circa zwei Jahren, als die Große 12 Jahre alt war, wurde es dann erstmals schwieriger. Wir waren gemeinsam im Urlaub und sie beschwerte sich, dass immer das gemacht werden würde, was ich wollte. Die Kids wollten am liebsten den ganzen Tag in der Ferienwohnung herumliegen und am Handy spielen und ich wollte etwas unternehmen.

Wir haben damals ausschließlich Kindersachen gemacht, aber es wirkte für die Kinder so, als wäre es das, was ICH tun wollte. Da kam erstmals das Gefühl auf, dass ich mir (auf neuhochdeutsch gesagt) den Arsch aufriss, Events den Kindern zu liebe plante und trotzdem nur Ablehnung erntete. Erschwerend kam hinzu, dass Marc mich damals auch nicht so unterstützte, wie ich es mir gewünscht hätte.


Es kam dann ein Tag, an dem ich dann alleine mit Freunden unterwegs war und meine drei Pappnasen den ganzen Tag (wie von ihnen gewünscht) in der Ferienwohnung lagen. Abends war ich dann gefühlt „die Böse“, die sich einen schönen Tag gemacht hatte, während sie total viel verpasst hatten.

Es war dann auch so eine Distanz zwischen mir und den Dreien – vielmehr war es dann auch so, dass ich mich ein bisschen fühlte wie „die Drei gegen den Rest der Welt“ und damit auch gegen mich.


Bei uns kam noch erschwerend hinzu, dass Marc aufgrund der Erfahrungen mit seiner Ex, die sehr viel „Zeit für sich“ beanspruchte, eine gewisse Meinung über Frauen, die me-time beanspruchten, hatte. In diese Falle wollte ich natürlich nicht laufen. Zudem legte er auch viel Wert darauf, dass wir als Familie viel gemeinsam unternahmen und ich auf keinen Fall fehlte. Einerseits sehr schön, aber andererseits auch in gewisser Weise belastend.

Auch hier waren es wieder die Erfahrungen mit der Ex/ Kindsmutter, die spontan geplante Ausflüge absagte oder Kinder und Mann alleine im Freizeitpark stehen ließ, die dem Ganzen zusätzlich Bedeutung gaben. Hatte Marc doch kennengelernt, wie es war, plötzlich mit zwei kleinen Kindern im Freizeitpark zu stehen, die nach ihrer Mama weinten.

So wollte ich natürlich auf keinen Fall sein. Das ist jetzt keine Bewertung, ob das gut oder schlecht war, was die Kindsmutter getan hat, und was überhaupt die Beweggründe waren. Aber klar war, dass ich – um nicht auch Marc und die Kinder „alleine zu lassen“ – immer mit dabei sein musste und damit die Messlatte unglaublich hochgelegt worden war.

Dieser Zusammenhang ist mir natürlich erst Jahre später aufgegangen. Und ich glaube auch, dass das Thema bei uns noch nicht final aufgearbeitet ist.


Was hast du dir in dem Moment am aller meisten gewünscht?

Ich hätte mir gewünscht, dass man mich verstanden hätte. Sowohl auf Seite von Marc und den Kindern als auch von außen. Meine Freunde und Familie konnten mein Dilemma nicht so recht verstehen. Wo war das Problem, „einfach mal was“ für die Kinder zu tun? Und außerdem hatte ich es mir „doch so ausgesucht“!!


So betrachtet habe ich mich in der Zeit auch viel selbst abgewertet. Warum war ich so egoistisch und konnte mich nicht zusammenreißen und einfach das tun, was die Kinder und Marc von mir wünschten? Auch passte es überhaupt nicht mit meinem eigenen Selbstbild zusammen, dass ich plötzlich die Selbstsüchtige und Egoistische sein sollte?

Plötzlich kam ich irgendwie an meine eigene Grenze und konnte gar nicht genau definieren, wieso das jetzt so war und warum sich in mir alles sträubte so weiterzumachen wie vorher.


Wie bist du dann konkret vorgegangen - welchen Plan hattest Du? Was hat Dich zur Lösung gebracht?

Ich habe mich in den letzten zehn Jahren immer und immer wieder mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Oft habe ich Coachings besucht, um eine gute Führungskraft zu werden. Klar, als Bonusmama muss man auch Führungskraft sein, aber die Regeln in der Familie sind andere als die im Business. Von da an habe ich meine Coachings auch immer mit einer „Familien-Brille“ auf gesehen und für Fragen rund um unseren Patchworkzirkus genutzt.


Das ist ja cool. Wie hast Du Deine Coachings genau genutzt?

Im Büro bin ich auch Teamlead und da lernt man ganz schnell, dass man gut kommunizieren sollte, die Teammitglieder über das Vorgehen informieren sollte, sie von der guten Idee überzeugen sollte bzw. begeistern und dann entsprechend vorangehen sollte. Dann können einem die Teammitglieder auch auf dem Weg folgen.

Nichts anderes ist es in der Patchworkfamilie. Ohne Wertung (ganz wichtig!) denke ich, dass die Frau in der Beziehung den Kontext für das Familienleben hält. Das heißt, ich als Frau gebe in der Regel vor, wie es laufen soll. Wenn ich Krieg will, haben wir Krieg. Wenn ich Frieden will, gehe ich in der Absicht voran, Frieden zu erschaffen. Und hier ist jetzt das Wichtige, dass ich genauso vorgehe, wie im Büro: kommunizieren, informieren, die Absicht und das Ziel klar machen und dann vorangehen, so dass man mir folgen kann.

Und wichtig ist auch hier, dass meine Familienmitglieder genauso wie meine Teammitglieder im Büro die freie Wahl haben, mir zu folgen. Wenn sie es doof finden, dann ist es ihr gutes Recht, nicht zu folgen. Und das sollte ich auch meinen Familienmitgliedern – genauso wie ich es meinen Teammitgliedern zugestehe - zugestehen.

Man kann dann in Kommunikation treten und klären, warum ein Team- oder Familienmitglied nicht folgen will. Was sind die Beweggründe und wie können wir eine Lösung finden, die für beide Seiten akzeptabel ist?


Super. War das alles, was Dir geholfen hat?

Einen großen Schritt nach vorne in Richtung Selbstliebe und Akzeptanz meiner Bedürfnisse habe ich erst dann gemacht, als ich letztes Jahr meinen Blog gestartet habe. Marc ist damals aus allen Wolken gefallen, als ich den Wunsch geäußert habe, einen Blog zu starten. Für ihn war bei mir gar keine Notwendigkeit zu sehen, das Thema Bonusmamadasein zu beleuchten!


Durch das Schreiben war es mir möglich, alles erlebte noch einmal aufzuarbeiten und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, eine andere Perspektive einzunehmen. Manchmal denkt man beim Aufschreiben auch schon selber „Puh, das ist aber echt albern. Andere finden das bestimmt nicht so schlimm.“ Und das stimmt auch, denn jeder hat seine Trigger und andere Werte, die einem wichtig sind. Und andere wiederum sehen es genauso wie man selber. Es gibt da aber kein Richtig oder Falsch.

Ich kann daher jedem nur empfehlen, das Erlebte auf Papier zu bringen. Sei es mittels Journaling, Tagebuch, Blog, Buch oder einfach auf einen Zettel, den man hinterher vernichtet. Man bekommt viel Klarheit und kommt vor allen Dingen „erstmal runter“.


Durch den Austausch mit vielen Bonusmamas habe ich auch erkannt, dass meine Gefühle „nicht falsch“ sind. Auch ist mir wirklich klar geworden, was für eine Riesenaufgabe es ist, Bonusmama zu sein und was für eine Leistung wir tatsächlich erbringen! Jede Bonusmama hat ihre eigene Geschichte, aber es ist faszinierend zu sehen, dass es bei allen um die gleichen Themen geht.


Was erlebst du hier mit anderen Bonusmamas? Welche Herausforderungen gibt es?

Gerade das Thema „Selbstliebe“ bzw. „Selbstfürsorge“ ist bei fast allen Bonusmamas ein großes Thema. Und oft auch die damit einhergehende Abwertung, dass man nicht so funktioniert, wie man sollte oder dass es nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte.

Bei Instagram hatte ich gefragt, ob es bestimmte Fragen gibt, die ich im Zuge des Instalive beantworten sollte und eine Bonusmama hat mich gefragt, „ob es egoistisch ist, wenn man sich als Bonusmutter Freiräume nimmt und sie genießt?“


Hier ist erst einmal spannend zu sehen, dass bereits das Adjektiv „egoistisch“ eine Bewertung ist. Die Frage ist: von wem kommt diese Bewertung? Kommt sie von außen?

Ganz ehrlich, Mädels! Es ist doch egal, was Nachbarn, Else/Uschi, Kindsvater oder Eure Freundin über Euch denken! Wenn sie es in ihrem Bewertungssystem als egoistisch ansehen, dass Ihr etwas für Euch tut, dann soll das so sein. Das sagt mehr über sie, als über Euch aus.


Wenn es eine Bewertung ist, die von „innen“ kommt, d.h. von einem selber, dann darf man – wenn man möchte – gerne hinterfragen, wozu man eine solche Bewertung hat?

Also zu welchem Zweck bewerte ich mich selber so? Damit ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich was für mich tue? Damit ich mich selber abwerten muss und mich schlecht fühle?

Hier gibt es sicherlich viele verschiedene Gründe, wozu man sich selber so bewertet.


Das kann man alles tun und alles ist ok. Die Frage, die man sich aber stellen sollte, ist, ob diese Bewertung funktional dafür ist, dass es einem gut geht?

Ich glaube, in den meisten Fällen ist es nicht so. Und dann ist es an jeder einzelnen, dass für einen zu tun, was einem gut tu. Scheiß auf die Bewertung und hell yes! – genieße es zu 1000%!


Gibt es sonst noch Tipps, was man tun kann, wenn es nicht rund läuft?

Ich bin deutlich reflektierter geworden und gehe jetzt erstmal in mich hinein, um herauszufinden, was mich an einer Situation stört. Wenn ich das dann herausgefunden habe, kann ich überlegen, wie es mir selber besser gehen könnte. Hier muss man unbedingt ehrlich, aber auch konstruktiv sein. Gedanken wie „wenn die Bonuskinder weg wären, wäre es einfacher.“ kann man denken, aber ändern nichts an der Situation. Bei mir hilft es oft, dass ich mich aus einer Situation herausnehme und beispielsweise eine Runde mit dem Nachbarshund spazieren gehe oder eine Stunde laufen gehe. Meist geht es mir danach deutlich besser und meine innere Waage, ob auch etwas für mich getan wird, ist deutlich ausgeglichener. Plus der negative Stress ist direkt durch den Sport im Körper abgebaut.


Für mich ist tatsächlich die größte Herausforderung, dass ich mich dann durchsetze, auch wenn es möglicherweise Stress gibt. Ich bin leider sehr harmoniebedürftig. Das Ganze wird dann durch eine absolute Abneigungen, Ablehnungen zu erfahren, ergänzt.


So war es beispielsweise letzte Woche so – es war Mittwoch, es regnete ganz schrecklich in NRW und die Ferienstimmung war eh im Keller -, dass ich eine Runde mit dem Nachbarshund rauswollte. Für mich stand nachmittags noch eine Beerdigung an, so dass ich gedanklich eh nicht voll auf der Höhe war.

Ich teilte Marc mit, dass ich mit dem Nachbarshund raus wollte. Er sagte dazu „nein“.


Dummerweise sage ich aber oft immer Dinge erst, wenn ich schon maximal angenervt bin. Dann spreche ich auch oft im Vorwurf, was Marc und den Kindern gegenüber auch nicht fair ist. Auch in diesem Moment polterte ich direkt los, dass „ich ja ein erwachsener Mensch sei und ja wohl bitte schön meine eigenen Entscheidungen treffen könnte. Zumal ja jeder andere unserer Familieneinheit auch täte, wozu er Lust und Laune hatte, und ausgerechnet ich müsste mich ja wohl jetzt echt nicht rechtfertigen.“

Marc war angesichts meines Outbursts nicht begeistert und teilte mir dann kurz angebunden mit, dass er nicht wollte, dass ich bei dem Wetter rausginge.


Ich bin natürlich trotzdem rausgegangen, was zugegebenermaßen nicht meine beste Idee war.

Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, ich hätte bereits früh morgens kommuniziert, wie es mir ging (gedanklich bei der Beerdigung), den Wunsch nach Ruhe und Stille geäußert und meine Pläne mitgeteilt. Dann wäre das Gespräch zwischen mir und Marc, der ja nur mein Bestes wollte, bestimmt friedlicher verlaufen.


Aber hey, wir machen alle Fehler und beim nächsten Mal mache ich es einfach anders!

Denn auch wenn es für mich selber unangenehm ist, potenziell in einen Streit/ die Diskussion zu gehen, ist es doch die beste Lösung, denn ansonsten ist das Ergebnis wie vorher und es ändert sich nichts. Nämlich, dass ich nicht bekomme, was ich möchte. Es geht jetzt nicht darum, sich auf Biegen und Brechen durchzusetzen, sondern eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist. Und dafür muss man dann sich für sich selber einsetzen.


Ich möchte jetzt auch keine Klischees bedienen, aber ich habe das Gefühl, dass Männer das oft gar nicht so mitschneiden, was man alles tut und wie es einem damit geht. Dadurch, dass ich darüber spreche, hat Marc zumindest den Hauch einer Ahnung.


Letztens meinte Annika, dass sie unmöglich ihre Freundin zu uns einladen kann, weil ihr Kinderzimmer „so extremst scheiße und megapeinlich wäre“. Marc streichelte mir nur die Schulter und meinte „Bonuskinder, sie geben einem so viel.“

Mir reicht das dann schon, dass ich merke, dass er mitbekommt, dass solche Aussagen, auch wenn sie von einem 14-jährigen Teenie getroffen werden, bei dem aktuell eh die Synapsen im Gehirn ins Leere schnappsen, mich in einem ersten Schritt verletzen.


Ansonsten versuche ich meine Zeit bestmöglich zu optimieren. Wenn die Bonuskinder da sind, ich frei habe und sie mit maximaler Lustlosigkeit glänzen, nutze ich die freie Zeit für nervige Aufgaben wie Fensterputzen, Blumen umtopfen o.ä. . Dies gibt mir dann, wenn sie nicht da sind, absoluten Freiraum, dass ich dann genau nicht, so Dinge tun muss, die mich eh nerven.

Darüber hinaus lege ich seit einiger Zeit gerne meine Treffen mit Freundinnen oder berufliche Termine auf die Besuchswochenenden. So kann ich mich guten Gewissens ausklinken und schließlich geht es beim Umgangswochenende größtenteils darum, dass die Kinder ihren Vater sehen und nicht ihre Bonusmutter.

Denn ganz ehrlich: in „normalen“ Familien verbringen Kinder auch mal Zeit alleine mit ihrem Papa, d.h. meine Bonuskids dürfen auch den Papa mal erleben ohne seinen Anhängsel Jule.


Was für Resultate hast Du mit Deiner neuen Einstellung erzielt? Hast du jetzt andere Gedanken?

Insgesamt geht es mir viel besser, seitdem ich für mich erkannt habe, dass auch ich einen Recht oder einen „Anspruch“ darauf habe, dass man auch Dinge tut, die mir gefallen und die mich glücklich machen. Das Argument „die armen Scheidungskinder“ wirkt nicht mehr so stark. Versteht mich nicht falsch, es ist absolut doof für die Kinder, dass sie Scheidungskinder sind, aber es kann auch nicht sein, dass man selber sein ganzes Leben verdreht, um es ihnen recht zu machen und eigene Bedürfnisse hinten an stellt. Ich glaube sogar, dass das in zweierlei Hinsicht fatal ist:

Erstens wird und ist es im Leben auch nicht so, dass die Kinder im Mittelpunkt stehen und andere Menschen unwichtig sind. Und zweitens ist es nicht förderlich, wenn ich selber die totale Selbstaufgabe vorlebe. Denn dann denkt mein 14-jähriges Teeniemädchen, dass es später so sein muss, dass sich Frauen für die Familie selbst aufgeben und total vernachlässigen. Das kann nicht das Ziel sein.


Hast Du noch zusammenfassend noch einen ersten Tipp für den Start als Bonusmama?

Ich finde es ganz schwierig, einen ersten Tipp für den Start zu geben. Natürlich kann ich jetzt mit „währet den Anfängen“ kommen, weiß aber aus eigener Erfahrung, dass man als frische Bonusmama vieles rosig sieht und dank der Verliebtheitsphase bereit ist, literally alles zu geben. Sobald man aber merkt, dass es für einen nicht mehr stimmig ist, hilft meines Erachtens der Austausch mit anderen Bonusmamas, damit man ein Gefühl dafür bekommt, wo man steht.


Und dann gilt: Sprechenden Menschen kann geholfen werden. Sagt Eurem Partner und Euren Bonuskindern, wie es Euch geht, was manche Handlungen mit Euch machen bzw. wie sie bei Euch ankommen. Wenn man nichts sagt, wird sich nichts zum Besseren wenden. Du kannst also nur gewinnen.


Gibt es noch etwas, was Du gerne sagen möchtest?

Mädels, ganz ehrlich: Ihr seid Heldinnen!

Ihr kümmert Euch um die Kiddies Eurer Männer und das ist ganz großes Kino, dass Ihr das tut! Schätzt Euch selber für das wert, was Ihr tut! Erkennt Eure Leistung an, denn das, was Ihr tut, ist nicht selbstverständlich. Jede einzelne von Euch hat einen Orden verdient!




Wie sieht es bei Dir mit Selbstfürsorge und Selbstliebe aus? Haderst Du auch manchmal mit Dir selbst? Hast Du Strategien entwickelt, wie Du damit umgehst? Hast Du vielleicht Tipps und Tricks?


Ich bin gespannt auf Eure Erlebnisse, Erkenntnisse und Anekdoten und freue mich über Eure Kommentare, Emails oder Anrufe.


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Austausch der Bonusmütter/ Stiefmütter bekannt gegeben.


Hinweis: Der nächste Stiefmutterstammtisch findet am 19.08.2021 in Köln statt. Wenn Du Lust hast, dabei zu sein, melde Dich einfach bei mir!

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